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Schulprogramm

KEIN EI GLEICHT DEM ANDEREN.

Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht: Schulen unterscheiden sich. Im Standort, in der Ausstattung, in den Menschen, den Lehrenden wie den Lernenden. Deshalb brauchen Schulen Konzepte, die auf ihre jeweilige Eigenart zugeschnitten sind. Kaplan-Kellermann hat ein solches Konzept, festgeschrieben im Programm unserer Schule.

Darin findet sich Vieles und Gutes, was man auch von anderen Realschulen kennt. Aber auch Schwerpunkte und Angebote, die darüber hinausgehen, die eben „typisch Kellermann“ sind. Wie zum Beispiel unser Bemühen, unseren Anfängern den Einstieg in die neue Schulform zu erleichtern, indem sie bei uns das Lernen lernen und wir sie so behutsam auf ihre eigenen Füße stellen. Oder unser Bestreben, über Fakten und Zahlen nicht zu vergessen, dass Menschen in Gemeinschaften leben, die jungen aber Rat und Hilfe brauchen, um dort ihre Rolle zu finden.

Es lohnt sich also, „seine“ Schule etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht alles ist so gleich, wie es bei flüchtiger Betrachtung den Anschein hat.

VORBEMERKUNGEN

Der Umgang mit der Revision und Evaluation des Schulprogramms in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass es den Charakter eines Grundlagenpapiers hat, sozusagen einer Verfassung entspricht, die anschließend im Detail entfaltet werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Grundausrichtung des Schullebens den jeweiligen aktuellen Gegebenheiten entsprechend zu verwirklichen.

In diesem Sinne entwickelt die Schule besonders im Rahmen der Mitwirkungsorgane Vorhaben zur Ergänzung und Erweiterung der Inhalte des Schulprogramms, evaluiert sie und passt sie entsprechend den Evaluationsergebnissen an oder verwirft sie.

In den letzten Jahren entwickelte sich unsere Schule zu einer Nationalparkschule, indem viele Unterrichtsinhalte auf diese Thematik hin ausgerichtet wurde. Die durchgeführten Projekte in den Klassen und Differenizerungskursen führten schließlich zur Zertifizierung der Kaplan-Kellermann-Realschule zur „Nationalparkschule“! Selbstverständlich sind die schulinternen Lehrpläne ein wichtiger Bestandteil im Ausführungsteil des Schulprogramms. Angesichts der neuen Kernlehrpläne und der seit 2005 geltenden neuen Stundentafel müssen sie zum Teil unter Beteiligung der Mitwirkungsorgane und unter Berücksichtigung des übrigen Schulprogramms angepasst werden.

Das neue Schulprogramm ist daher in den Grundlagenteil, die programmatische Verfassung der Schule, und den Anhang, den Ausführungsteil, gegliedert. Der Grundlagenteil ist auch der Teil, der für die Veröffentlichung bestimmt ist und weniger der Veränderung unterworfen werden soll. Der Ausführungsteil hingegen wird den Erfordernissen des Alltags und der Bewährung unterworfen.

ERPROBUNGSSTUFE

Wir wollen den Schüler/innen den Übergang von der Grundschule zur Realschule erleichtern durch:

  • den Tag der „Offenen Tür“
  • den Kennenlernnachmittag
  • die Zusammenarbeit mit den Grundschulen
  • die Betreuung durch Paten
  • das Einüben von Lern- und Arbeitstechniken als fester Bestandteil der Stundentafel, im Fachunterricht, in der Freiarbeit und an Projekttagen
  • die Beratung und Begleitung durch Klassenlehrer/in, Schulleitung, Beratungslehrer/in
  • die Förderung der sozialen Kompetenz
  • die Förderung der Lesekompetenz

SOZIALES LERNEN

Ein Erziehungsziel der Schule ist es, die Schüler/innen in die Lage zu versetzen, sich soziale Kompetenz anzueignen und zu trainieren durch:

  • die Stärkung des Selbstbewusstseins
  • die Förderung einer Streitkultur
  • die Entwicklung von Empathie/Einfühlungsvermögen
  • die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen (Teamfähigkeit)
  • die Übernahme von Verantwortung für sich und andere
  • das Trainieren von Gesprächs- und Kommunikationstechniken

DAS LERNEN LERNEN

Durch systematisches Einüben von Lern- und Arbeitstechniken sollen die Schüler/innen zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten befähigt werden; dazu gehören:

  • die Vermittlung von Lerntipps und Lernstrategien
  • das Beherrschen verschiedener Methoden der Informationsbeschaffung und des Informationsaustausches
  • die Präsentation von Arbeitsergebnissen

BERUFSVORBEREITUNG

Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft erfolgt verstärkt in den Klassen 8 bis 10 unter anderem durch:

  • die Berufsfelderkundung in der Klasse 8
  • die Berufswahlorientierung in der Klasse 9 (Schwerpunktfach Politik)
  • das Betriebspraktikum in der Klasse 9
  • den Besuch des Berufsinformationszentrums
  • Beratungsgespräche
  • die Einzelberatung durch Mitarbeiter des Arbeitsamtes